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Befreiungsschlag im Portabad – SG PoBO feiert emotionalen Premieren-Sieg
Was für ein Abend, was für eine Erlösung! Die neu formierte SG PoBO – bestehend aus Wasserballern und Wasserballerinnen vom KSC Porta und dem SV Bad Oeynhausen –hat sich nach Wochen voller knapper Niederlagen und bitterer Momente endlich selbst belohnt – und wie!
Mit einem leidenschaftlichen 11:3-Erfolg gegen das Werreteam Löhne/Herford platzte im heimischen Portabad der Knoten.
Von der ersten Sekunde an war zu spüren: Dieses Team will mehr als nur mithalten – es will gewinnen. Mit unbändigem Einsatz, Spielwitz und echtem Teamgeist warfen sich die Nachwuchs-Wasserballerinnen und -Wasserballer in jede Aktion. Hinten avancierte Torhüter Noah Neinaß mit spektakulären Paraden zum Fels in der Brandung, während vorne Louis Peppersack seine anfängliche Nervosität abschüttelte und sich mit jedem Treffer mehr in einen regelrechten Torrausch spielte.
Die frühe 3:1-Führung nach dem ersten Viertel gab die Richtung vor, doch es blieb ein intensives Ringen um jeden Ball. Im zweiten und dritten Abschnitt verteidigte die SG PoBO ihren Vorsprung mit viel Herz und Disziplin. Und dann kam das Schlussviertel – ein echtes Ausrufezeichen: Mit einem furiosen 5:1-Lauf krönte das Team seine Leistung und ließ keinen Zweifel mehr am verdienten Premierensieg.
Trainer Christian Rusche fand nach dem Schlusspfiff klare, aber ehrliche Worte:
„Das war sicher kein spielerischer Leckerbissen – wir hatten zu viele einfache Ballverluste. Aber heute zählt nur eines: der Sieg. Nach den letzten Spielen, in denen wir gut waren und trotzdem leer ausgegangen sind, tut es gut, sich auch mal dreckig durchzusetzen.“
Viel wichtiger als jede taktische Analyse war jedoch das, was sich nach Abpfiff im Becken abspielte: pure Freude, ausgelassener Jubel, strahlende Gesichter.
„Dieser Erfolg war Gold wert für das Selbstvertrauen. Die Jungs und Mädels haben sich das so verdient – und das Grinsen wollte einfach nicht mehr verschwinden. Am Ende musste ich sogar selbst mit ins Wasser fürs Siegerfoto“, berichtete Rusche mit einem Schmunzeln.
Ein Sieg, der mehr ist als nur zwei Punkte – ein emotionaler Befreiungsschlag, der dieser jungen Mannschaft Rückenwind für die kommenden Aufgaben geben dürfte.
SGPoBO spielte mit: Noah Neinaß (TW), Manuel Prol, Amelie Rolf, Tom Heise, Bennet Rommelmann, Konstantin Pavlovic, Louis Peppersack (5 Tore), Anton Voß (3), Julian Geldmacher (1), Kira Derksen, Jan Brust (1) und Marco Dickmann (1)